<?xml version="1.0" encoding="UTF-8" ?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom">
    <link href="https://www.wabenprofi.de/news/?sAtom=1" rel="self" type="application/atom+xml" />
    <author>
        <name>Der Wabenprofi | Ihr Partner für Imkerei Zubehör &amp; Mittelwände</name>
    </author>
    <title>Blog / Atom Feed</title>
    <id>https://www.wabenprofi.de/news/?sRss=1</id>
    <updated>2026-03-15T03:34:50+01:00</updated>
    
        <entry>
            <title type="text">Rauchen erlaubt</title>
            <id>https://www.wabenprofi.de/news/rauchen-erlaubt</id>
            <link href="https://www.wabenprofi.de/news/rauchen-erlaubt"/>
            <summary type="html">
                <![CDATA[
                
                                            Alles rund um den Smoker
                                        ]]>
            </summary>
            <content type="html">
                <![CDATA[
                 Eines der wichtigsten Arbeitsgeräte in der Imkerei ist der Smoker. Ohne den erzeugten Rauch ist die Arbeit am Bienenvolk nicht sehr entspannt. 
 Jeder Eingriff in ein Volk bedeutet Stress für die Bienen. Aber auch das Einsetzen von Rauch, das für die Tiere einen Waldbrand simuliert, wirkt nicht beruhigend auf die Tiere, sondern ist erst einmal auch mit Stress verbunden. 
 Der Rauch wird von den Bienen als Bedrohung empfunden und veranlasst diese zur Vorbereitung ihrer Flucht. Sie ziehen sich in die Gassen zurück und versuchen einen Honigproviant in ihren Honigmagen aufzunehmen, um nach der Flucht mit genügend Energie ein neues Zuhause zu finden. 
 Die Bienen sind mit ihrem gefüllten Magen relativ entspannt und da es nicht zum Feuer kommt, warten sie die Situation erst einmal ab. 
 Dieses Ablenkungsmanöver ist für den Imker nützlich, um ein entspanntes, ruhigeres und stichfreies Arbeiten am Bienenvolk durchzuführen. 
 Das Arbeiten am Bienenstand mithilfe des Smokers ist daher nur ein einfacher, aber funktioneller Trick, um die Bienen in den Gassen zu halten. 
 Der Smoker besteht aus einer zylindrischen Brennkammer mit Tülle und einem Blasebalg, der dazu dient, den Rauch anzutreiben. Entwickelt wurde der Smoker von einem US-Amerikaner namens Moses Quinby im 18. Jahrhundert. 
 &amp;nbsp; 
 Heutzutage gibt es verschiedene Ausführungen und Größen. 
 Um den Smoker richtig einzusetzen, sollte man einiges beachten: 
 Der Rauch sollte möglichst sparsam eingesetzt werden, damit die Bienen nicht zu sehr gestresst werden. Ein paar Minuten bevor man die Beute öffnet, sollte man den Rauch um den Eingang und die Beute versprühen. 
 Während der Inspektion des Volkes kann wenig Rauch auf der Oberseite der Rähmchen gesprüht werden. Zwei bis drei Rauchstöße sind vollkommen ausreichend, um die gewünschte Wirkung zu erzielen. 
 Der Umgang mit einem Smoker, das Anzünden mit verschiedenen Brennmaterialien und die Aufrechterhaltung des Feuers sollte zu Anfang ein wenig geübt werden, denn nichts ist nerviger als ein ständig ausgehender Smoker während den Imkerarbeiten. 
 Hierbei hat jeder Imker seine eigenen Tricks und Rezepte zur Raucherzeugung auf Lager. 
 Die Palette des Brennmaterials ist groß. Neben Brennmaterialien aus dem Fachhandel haben sich unter anderem auch Holzspäne, Eierkartons, Kleintierstreu, Tannenzapfen, Holzrinde und als Beigabe getrocknete Kräuter wie Rainfarn, Lavendel und Salbei bewährt. Wichtig dabei ist, keine giftigen oder stark bedruckten Materialien zu verwenden, um keinen für Mensch und Tier gesundheitsgefährdeten Rauch zu erzeugen. 
 Wichtig ist auch, den Brennstoff so brennen zu lassen, dass er einen dicken, kühlen Rauch entwickelt und die Bienen nicht verbrennt. 
  Reinigung des Smokers  
 Der Smoker kann nach einiger Zeit und je nach Brennmaterial verrußen. Denn nichts verbrennt rückstandsfrei. 
 Bei Verbrennungsrückstanden im Deckel ist dieser besonders im kalten Zustand sehr schwer zu öffnen. 
 Um die Funktionalität zu gewährleisten, ist es deshalb notwendig, ihn von Zeit zu Zeit gründlich zu reinigen. 
 Es gibt mehrere Möglichkeiten, den hartnäckigen Ruß zu entfernen. Wasser und Schwamm reichen meist nicht aus. 
 &amp;nbsp; 
 
 Wenn der Smoker noch nicht allzu verrußt ist, kann man es mit dem vorsichtigen Auskratzen mit einem harten Gegenstand versuchen. 
 
 &amp;nbsp; 
 
 Auch das Einweichen mit Essig und lauwarmen Wasser kann eine leichte Verunreinigung verschwinden lassen. Den Blasebalg dabei nicht mit einweichen! 
 
 &amp;nbsp; 
 
 Stärkere Verunreinigung kann man mithilfe eines Brenners ausbrennen und die Rückstände dann leicht abkratzen. 
 
 &amp;nbsp; 
 
 Das Einweichen in einer 5%igen Natronlauge hat sich ebenfalls bei größeren Ablagerungen bewährt. Hierzu setzt man die Natronlauge in einem Eimer an und legt den Smoker so in den Eimer hinein, dass der Blasebalg nicht feucht wird. Nach 1-3 Tagen ist der Smoker grob gereinigt und in Handarbeit können die restlichen Verunreinigungen leicht abgekratzt werden. 
 
 &amp;nbsp; 
 &amp;nbsp; 
  Verschiedene Smoker und Brennmaterial wie Rauchpellets, Rauchstreifen, Rauchspäne, Zündwürfel oder Kräutertabak finden Sie bei uns Shop.  
                ]]>
            </content>

                            <updated>2022-09-30T10:00:00+02:00</updated>
                    </entry>

    
    
        <entry>
            <title type="text">Bestandsbuch führen</title>
            <id>https://www.wabenprofi.de/news/bestandsbuch-fuehren</id>
            <link href="https://www.wabenprofi.de/news/bestandsbuch-fuehren"/>
            <summary type="html">
                <![CDATA[
                
                                            So geht’s
                                        ]]>
            </summary>
            <content type="html">
                <![CDATA[
                 Schon Anfang des Jahres ist das neue Tierarzneimittelgesetz (Verordnung (EU) 2019/6) in Kraft getreten. 
 Auch für Imker und Imkerinnen gibt es einige Neuerungen, die beachtet werden müssen. 
 Wir haben hier einen kleinen Überblick über das, was jetzt gilt und was sich in der Zukunft noch ändern wird: 
 Die EU hat sich zum Ziel gesetzt, die Vorgaben im Tierarzneimittelrecht in Europa zu vereinheitlichen. Um die Sicherheit der Arzneimittel für Tiere weiter zu erhöhen, wurden die bisherigen Standardzulassungen abgeschafft und laufen nun aus. Dies gilt unter anderem auch für einige Varroa-Behandlungsmittel. 
 Für die zugelassenen Arzneimittel gibt es aber eine Übergangsfrist, sie dürfen noch 5 Jahre, also bis zum Januar 2027 verkauft werden. Hierbei handelt es sich um Varroazide wie Ameisensäure, Milchsäure und Oxalsäure-Dihydrat-Lösung. 
 Für viele andere Medikamente, die bereits eine gemeinschaftliche EU-Zulassung haben, ist keine Änderung vorgesehen. Dies sind verschiedene Varroazide mit den enthaltenen Wirkstoffen wie Ameisensäure, Oxalsäure, Flumethrin, Amitraz und Thymol. 
 Dies bedeutet für Imker und Imkerinnen, dass alle bisher zugelassenen Medikamente noch bis Januar 2027 verwendet werden dürfen. 
 Eine andere Neuerung des Tierarzneimittelgesetzes ist es, dass man sich an die vorgeschriebene Art und Weise der Anwendungsverfahren halten muss. Beispielsweise darf in Deutschland mittlerweile eine Oxalsäurebehandlung nicht nur mit der Träufel- und Sprühanwendung durchgeführt werden sondern auch durch Verdampfen oder&amp;nbsp; Vernebeln. Wichtig dabei ist dass das zugelassene Bienenarzneimittel nämlich aktuell das Varroxal von Biovet Andermatt verwendet wird und nicht irgendeine technische Oxalsäure. Dies birgt sogar das Risko, dass der Behandlungserfolg nicht effizient oder sogar schädlich für Ihre Bienenvölker ist.&amp;nbsp; 
 Hier ist also darauf zu achten, die Anwendungsweisen der einzelnen Medikamente genau zu überprüfen und die Behandlung dementsprechend vorzunehmen. 
 Die neue Verordnung schreibt weiterhin eine Dokumentationspflicht über alle Behandlungen von Medikamenten bei Bienenvölkern vor. 
 Während dies bisher lediglich nur apotheken- und rezeptpflichtige Arzneimittel waren, gilt dies nun auch für frei verkäufliche Medikamente, darunter auch Ameisen- oder Oxalsäure. 
 Es ist vorgeschrieben, diese Dokumentation fünf Jahre aufzubewahren, denn diese Bestandsbücher können kontrolliert werden. Liegt keine Dokumentation vor, können Bußgelder verhängt werden. 
 Die Höhe der Bußgelder ist jedoch nicht bekannt, da dies abhängig von Umfang und Art des Verstoßes ist. Überprüft wird diese Dokumentationspflicht durch die Veterinärbehörden. 
 Diese Dokumentationspflicht wurde eingeführt, da jeder Imker und jede Imkerin verpflichtet ist, die Bienenvölker vor der Varroamilbe zu schützen und die Behandlungen entsprechend kontrollieren zu können. 
 Diese zusätzliche Arbeit der Dokumentation sollte man als Imker und Imkerin nicht negativ bewerten, sieht man sie als Vorteil, um seine eigene Behandlungsstrategie nachverfolgen und beurteilen zu können. 
  Was muss dokumentiert werden?  
 Sämtliche angewendete Tierarzneimittel müssen aufgelistet werden. Egal ob verschreibungs-, apothekenpflichtig oder freiverkäuflich. Ebenso muss dokumentiert werden, für welches Bienenvolk, wann, wie, wie viel und wo welche Behandlung stattgefunden hat. Es wird weiterhin empfohlen, Quittungen und Belege der Medikamente aufzubewahren. 
 Eine  kostenlose Vorlage  für Ihr Bestandsbuch haben wir für Sie zum Download bereitgestellt: 
                ]]>
            </content>

                            <updated>2022-09-16T10:00:00+02:00</updated>
                    </entry>

    
    
        <entry>
            <title type="text">Bienenhaltung</title>
            <id>https://www.wabenprofi.de/news/bienenhaltung</id>
            <link href="https://www.wabenprofi.de/news/bienenhaltung"/>
            <summary type="html">
                <![CDATA[
                
                                            Praktische Tipps zum Einstieg
                                        ]]>
            </summary>
            <content type="html">
                <![CDATA[
                 Wenn man in der Imkerei starten will, eröffnen sich vor Beginn meist etliche Fragen, denn obwohl die Bienenhaltung vielleicht nach einem simplen Hobby klingt, steckt unter der Oberfläche ein sehr tiefgreifendes und komplexes Thema. 
  Die ersten Schritte  
 Am Anfang sollte jede*r neue Hobbyimker*in in Betracht ziehen, einen Anfänger- oder Einsteigerkurs zu absolvieren. Dieser wird mittlerweile von fast allen Imkervereinen in Deutschland angeboten. Optional gibt es auch andere Anlaufstellen z. B. Hochschulen, Institute für Bienenforschung oder kommerzielle Anbieter. Die Anfängerkurse begleiten eine*n Jungimker*in meist komplett während des ersten Jahres. Dies hat den Vorteil, alle Tätigkeiten der Jahreszeiten zu beleuchten. Oft wird auch ein Imkerpate oder eine Imkerpatin den Neulingen zugeteilt, sodass man die Möglichkeit hat, während der Praxis Fragen zu stellen. 
 Kurse, die von verschiedenen Imkervereinen und Instituten angeboten werden, sind unterschiedlich organisiert, die meisten werden in Blockveranstaltungen halbtags oder tageweise durchgeführt. 
  Der Zeitaufwand  
 Der Aufwand der Imkerei hält sich bei überschaubarer Anzahl an Bienenvölkern im Rahmen. 
 Eine Hobby-Imkerei mit 3-10 Völkern kann also gut neben einem Fulltime-Job und weiteren Hobbys betrieben werden. Neulinge werden am Anfang ein bis zwei Handgriffe mehr brauchen, nach einiger Zeit wird man sich aber eine Routine aneignen. 
 Im Frühling und Sommer ist eine regelmäßige Wetter- und Trachtbeobachtung notwendig. In dieser Jahreszeit sollten die Völker ein bis zwei Mal pro Woche besucht und kontrolliert werden. 
 Im Winter sind die Völker ruhig, dann gibt es weniger zu tun. Dennoch sollte man die Völker und Bienenbeuten auf Beschädigungen und ordnungsgemäßen Stand kontrollieren. 
 Die meiste Zeit verbringt der/die Imker*in zwischen Februar und August bei den Bienen. Wenn man sich bei einer kleineren Hobbyimkerei auf die wesentlichen Kontrollen beschränkt, kann man 10 Stunden pro Bienenvolk und Jahr veranschlagen. 
  Die Grundausrüstung  
 Die Grundausrüstung für jede Imkerei ist die Unterkunft des Bienenvolkes. Dazu werden die sogenannten Beuten verwendet. Generell benötigen Sie für jedes Volk eine separate Beute. Bei Start im Frühjahr ist eine Grundausstattung ausreichend, später kommen dann zur Honigernte, Varroa Behandlung und Fütterung noch diverse Zubehörteile hinzu. 
  &amp;nbsp;  
  Grundausstattung eines jeden Imkers:  
  Komplettbeute inkl. Zubehör  (Abhängig von der Völkerzahl mit der man beginnt) 
  Smoker  um die Bienen zu beruhigen 
  Stockmeisel&amp;nbsp;  das Universalwerkzeug des Imkers um z.B. die&amp;nbsp; Zargen der Bienenbeute voneinander zu trennen 
  Bienenbesen  um Bienen von den Waben zu kehren 
  Schutzkleidung  bestehend aus Hut Hemd/Anzug und Handschuhen 
  Das Tier- und Bienenwohl   
 Aufgrund ihrer Bestäubungsleistung sind Bienen von wichtiger ökologischer Bedeutung. 
 Die Bienenhaltung bringt eine große Verantwortung und Sorgfaltspflicht mit sich. Rechtliche Pflichten sind in Gesetzen und Verordnungen festgelegt. 
 Zu Beginn der Bienenhaltung muss Standort und die Anzahl der Bienenvölker dem zuständigen Veterinäramt angezeigt werden. Ebenso darf nur mit einer amtstierärztlichen Seuchenfreiheitsbescheinigung mit den Völkern gewandert werden. Bei der Aufstellung der Bienenvölker auf fremden Grundstücken muss eine Zustimmung des Grundstückseigentümers vorliegen. 
 Verpflichtend nach § 15 der BienSeuchV ist auch die regelmäßige Behandlung der Bienenvölker gegen die Varroamilbe. 
 Auch das Lebensmittelgesetz stellt Anforderungen an den/die Bienenhalter*in, wenn Honig geerntet und vermarktet wird. Honig muss den Vorgaben dieses Gesetzes entsprechen. 
 Das Tierschutzgesetz gilt ebenfalls für die Bienenhaltung. In den speziellen Paragrafen sind zwar konkret Wirbeltiere und Kopffüßler benannt, dies gilt jedoch auch für Bienenvölker. 
 Zweck dieses Gesetzes ist es, aus der Verantwortung des Menschen für das Tier als Mitgeschöpf dessen Leben und Wohlbefinden zu schützen. Niemand darf einem Tier ohne vernünftigen Grund Schmerzen, Leiden oder Schäden zufügen. 
 &amp;nbsp; 
  Was ist beim Kauf von Bienen zu beachten?  
 Es gibt verschiedene Anlaufstellen, um Völker zu erwerben. Ganz klassisch kann man diese von anderen Imkern und Imkerinnen kaufen. Eine andere Möglichkeit wäre auch ein Anfängerkurs, da diese Kurse teilweise inklusive Volk angeboten werden. Meistens handelt es sich dabei um einen Ableger oder Jungvolk, das im selben Jahr aus einem Wirtschaftsvolk gebildet wurde. 
 Optimal sind Bienen aus der Region, die keine allzu langen Transportwege haben. Zu beachten ist, dass der Standort mindestens 3 Kilometer entfernt ist, sonst könnten die Bienen zurück an ihren alten Standort fliegen. 
 Der Preis eines Bienenvolkes ist davon abhängig, ob es sich um Jung -oder Wirtschaftsvölker handelt. Jungvölker sind etwas günstiger. Die Kosten belaufen sich zwischen 75-130 Euro. 
 Ableger können ab Mitte Mai gekauft werden. Die Jungvölker sollten nicht zu spät im Jahr angeschafft werden, damit &amp;nbsp;diese genug Entwicklungszeit bis zum Winter haben. 
 Im selben Jahr Honig ernten kann man aber nur nach dem Kauf von voll entwickelten Wirtschaftsvölkern. Diese können von April bis Mai erworben werden. 
 &amp;nbsp; 
 &amp;nbsp; 
  Wie viel Platz und welchen Standort benötige ich für die Bienenhaltung?  
 Ein Bienenvolk benötigt ca. einen halben Quadratmeter. 
 Für 2 bis 4 Bienenvölker braucht es eine Grundfläche von ca. L: 2,3 m x H: 1,5 m x T: 0,5 m. 
 Für die Arbeit des Imkers am Bienenstock sollte im hinteren Bereich noch mindestens 1 Meter Platz sein. 
 &amp;nbsp; 
 Man benötigt allerdings nicht nur Platz für seine Bienenvölker. Es sollte auch genug Stauraum für Materialien wie Werkzeuge, Rähmchen, Waben, Futterzargen etc. zur Verfügung stehen. Auch ein geeigneter Raum für die Honiglagerung,/-verkauf und einen Raum zum Honig schleudern ist sinnvoll. 
  Die Auswahl des Standortes ist gut zu prüfen. Folgende Dinge sind zu beachten:   
 
 Der Platz sollte für Sie gut erreichbar sein. 
 Wichtig ist, sich mit eventuellen Nachbarn vorab zu besprechen, damit später keine Konflikte entstehen. 
 Vermeiden Sie windige Lagen, ebenso feuchte Täler oder pralle Sonne. Bienen brauchen Schutz vor extremen Wetterlagen. 
 Ideal ist eine leichte Hanglage im Halbschatten. Die Ausrichtung sollten Sie nach Südosten oder Südwesten richten. 
 Halten Sie ausreichend Abstand zu Wegen und Grundstücksgrenzen. 
 
 &amp;nbsp; 
  Honigernte  
 Ein Wirtschaftsvolk produziert 10 bis 20 Kilo Honig pro Saison. Bei rund fünf Bienenvölkern haben sich die Kosten ab dem vierten bis fünften Jahr gedeckt. 
 &amp;nbsp; 
  Übrigens, die komplette Grundausrüstung, die Sie für die Bienenhaltung benötigen, finden Sie natürlich bei uns. Wir beraten Sie gerne.  
                ]]>
            </content>

                            <updated>2022-08-12T10:00:00+02:00</updated>
                    </entry>

    
    
        <entry>
            <title type="text">Die trachtarme Zeit</title>
            <id>https://www.wabenprofi.de/news/die-trachtarme-zeit</id>
            <link href="https://www.wabenprofi.de/news/die-trachtarme-zeit"/>
            <summary type="html">
                <![CDATA[
                
                                            Hunger, Durst und Räuberei
                                        ]]>
            </summary>
            <content type="html">
                <![CDATA[
                 Im Juli und August geht das Angebot an verfügbaren Blüten stark zurück. Bäume und Sträucher sind bereits verblüht und die Wiesen vielerorts abgemäht. 
 &amp;nbsp; 
 In relativ kurzer Zeit hat sich die vielfältige Blütenpracht mit den zahlreichen Nahrungsquellen nun in eine blütenarme Landschaft mit schlechter Versorgung an Pollen und Nektar verwandelt. 
 &amp;nbsp; 
 Die für Bienen trachtarme Zeit steht an. 
 &amp;nbsp; 
 Hilfreich ist jetzt für alle Insekten das Nahrungsangebot in unserer Landschaft zu fördern. Mit Pflanzen, die noch bis in den Spätsommer blühen und eingepflanzt werden können, unterstützen wir das Pollen- und Nektarangebot. Einige Asternarten können beispielsweise bis in den Oktober oder November blühen. 
 &amp;nbsp; 
 Förderlich ist es nun auch, die Wiesen, den Rasen und andere Grünflächen nicht komplett abzumähen. Gerade der Klee ist besonders reich an Nektar und Pollen. 
 &amp;nbsp; 
 Von Nektar und Pollen alleine kann die Biene nicht leben. Sie braucht auch Wasser. Im Hochsommer, in regenarmen und trockenen Zeiten, sind sie auf Wasserstellen angewiesen. 
 Stellt man ihnen diese bereit, ist es wichtig, den Insekten auf dem Wasser kleine Inseln zu schaffen, damit sie sicher landen und nicht ertrinken. Hier haben sich Steine, Holz, Äste und Weinkorken bewährt. 
 &amp;nbsp; 
 Nach der Haupttracht ab Juli kann es passieren, dass sich Bienenvölker durch Räuberei andere Nahrungsquellen suchen. Die räubernden Bienen dringen dabei in fremde Völker ein und nehmen nicht nur Honig aus den fremden Waben, sondern können bei den angegriffenen Völkern einen sehr großen Schaden anrichten. Wenn der Imker nicht eingreift, sind diese Völker nicht mehr in der Lage, ihre Brut oder sich selbst zu versorgen. Oft wird auch die Königin bei einer Räuberei angegriffen. 
 &amp;nbsp; 
 Eine Räuberei erkennt man in der trachtarmen Zeit bei einem plötzlich aufkommenden starken Flugbetrieb. Auch Kämpfe, Hektik und tote Bienen vor dem Flugloch sind Erkennungsmerkmale. Klebrige Spuren vor dem Flugloch und Wachskrümel auf dem Anflugbrett und im Boden sind ebenfalls ein Indiz. Beim Öffnen des Volkes fliegen Räuberbienen hektisch auf. 
 &amp;nbsp; 
 Auslöser einer Räuberei kann auch verschüttetes Futter sein. Beim Zufüttern der Völker heißt es deshalb besondere Vorsicht walten zu lassen, denn schon geringe Mengen des verschütteten Futters reichen aus, um die Bienen an den fremden Stock zu locken. 
 &amp;nbsp; 
 Normalerweise verteidigen sich die Völker mit den Wächterbienen am Flugloch gegen Eindringlinge. Wenn jedoch das Flugloch zu groß und die Völker zu schwach sind, kann es vorkommen, dass die fremden Bienen nicht abgewehrt werden können. 
 &amp;nbsp; 
 Zur Vorbeugung sollten deshalb die Fluglöcher verengt werden, damit die Wächterbienen einen kleineren Bereich verteidigen müssen. 
 &amp;nbsp; 
 Wenn man seine Bienenvölker möglichst gleichzeitig einfüttert, ist es unwahrscheinlicher, dass diese in räuberische Stimmung geraten, denn sie sind dann beschäftigt mit der Einlagerung des Futters und kommen nicht auf dumme Gedanken. 
 &amp;nbsp; 
 Auch sollten den Bienenvölkern nach der letzten Honigernte immer genug Futterwaben zur Verfügung stehen, damit diese aufgrund von Futternot keine anderen Bienen ausräubern. 
 &amp;nbsp; 
  &amp;nbsp;  
  &amp;nbsp;  
  &amp;nbsp;  
  &amp;nbsp;  
  &amp;nbsp;  
  Vorsorgende Maßnahmen gegen Räuberei in der trachtarmen Zeit:  
 &amp;nbsp; 
 &amp;nbsp; 
 &amp;nbsp; 
 
 Nach der letzten Honigernte genug Futterwaben im Volk belassen 
 Fluglöcher einengen 
 Völker möglichst gleichzeitig einfüttern 
 Kein Futter verschütten 
 Entnommene Waben abdecken und aus dem direkten Umfeld entfernen 
 Werkzeuge sauber halten 
 Schwache Völker abseits stellen und mit Brutwaben verstärken 
 Varroabehandlung 
 
 &amp;nbsp; 
 &amp;nbsp; 
 &amp;nbsp; 
  Was tun bei Räubereiausbruch?  
 &amp;nbsp; 
 Ein alter Imkerspruch verrät: Vor jeder Räuberei gibts eine Eselei. 
 &amp;nbsp; 
 Ist eine Räuberei erst einmal in Gange, sollte man schnell handeln: 
 &amp;nbsp; 
 Bei starker Räuberei hilft nur eines: Das betroffene Volk aus dem Flugradius nehmen und etwa drei Kilometer entfernt aufstellen, stattdessen eine leere Beute aufstellen, um zu verhindern, dass das Räubervolk andere Nachbarvölker ausraubt. Die Räuberbienen merken nicht gleich, dass es in der Beute nichts zu holen gibt und die Lage beruhigt sich erst einmal. 
 &amp;nbsp; 
 &amp;nbsp; 
 Bei nicht allzu starker Räuberei hilft es, die Fluglöcher so zu verengen, dass die Bienen nur noch einzeln aus- und einfliegen können. Auch eine Glasscheibe vor dem Flugloch kann verhindern, dass Räuberbienen ins Innere gelangen. Die Wächterbienen haben so eine größere Chance, den Eingang zu verteidigen. 
                ]]>
            </content>

                            <updated>2022-07-29T10:00:00+02:00</updated>
                    </entry>

    
    
        <entry>
            <title type="text"> Ist das noch Honig oder muss das weg?</title>
            <id>https://www.wabenprofi.de/news/ist-das-noch-honig-oder-muss-das-weg</id>
            <link href="https://www.wabenprofi.de/news/ist-das-noch-honig-oder-muss-das-weg"/>
            <summary type="html">
                <![CDATA[
                
                                            Wenn Honig gärt
                                        ]]>
            </summary>
            <content type="html">
                <![CDATA[
                 Ein gewölbter Deckel und ein „Plopp“ beim Öffnen des Honigglases verraten eindeutig: Der Honig steht unter Druck, er gärt. Auch der typische Geruch von Hefe und Alkohol ist ein Alarmzeichen von gärendem Honig. 
 &amp;nbsp; 
 Schon bei der Honigernte ist deshalb darauf zu achten, einen reifen Honig zu schleudern. Er sollte einen geringen Wassergehalt haben, sonst besteht die Gefahr, dass dieser später gärt. 
 &amp;nbsp; 
 Honig darf als klassischer Blütenhonig nach der Deutschen Honigverordnung nicht mehr als 20 % Wasser enthalten. Nach den Richtlinien des Deutschen Imkerbundes dürfen es maximal 18 % sein. Die Empfehlung liegt sogar bei nicht mehr als 17,6 % Wassergehalt. 
 Ab diesem Wert droht keine Vergärung mehr. 
 &amp;nbsp; 
 Eine Ausnahme ist übrigens beim Heidehonig gegeben, dieser darf einen Wassergehalt von 21,4 Prozent nicht überschreiten. 
 &amp;nbsp; 
 Verantwortlich für die Gärung von Honig sind Hefen. Wenn diese Hefen auf geeignete Bedingungen treffen, vermehren sie sich. Hefen lieben Wasser, Zucker und eine Umgebungstemperatur von 15-25 °C. Bei der Gärung verwandeln die Hefen den Zucker in Kohlendioxid und Alkohol um. 
 &amp;nbsp; 
 Lagert man beispielsweise einen Honig mit 20 % Wassergehalt bei einer Raumtemperatur von 
 25 °C, vermehren sich die Hefen massiv und man kann davon ausgehen, dass der Honig zu gären beginnt. 
 &amp;nbsp; 
 Ist dies erst einmal passiert, gibt es kein Weg zurück. Solch ein Honig darf laut Honigverordnung nicht mehr in den Verkehr gebracht werden. Er kann nur noch als günstiger „Backhonig“ angeboten werden. Für Backhonig gelten einige Ausnahmen, die bei keiner anderen Honigart erlaubt sind. Er darf angegoren sein, er darf Fremdaromen aufweisen, er darf erhitzt worden sein. 
 &amp;nbsp; 
 Aber auch ein Backhonig sollte nach der Verordnung nicht mehr als 23 Prozent Wassergehalt haben. Der Preis für Backhonig liegt bei etwa 2,5 Euro bis 3 Euro pro Kilo. 
 &amp;nbsp; 
 Wer Backhonig verkaufen möchte muss diesen allerdings mit der Kennzeichnung „Nur zum Kochen und Backen“ versehen. 
  &amp;nbsp;  
 Wie entsorgt man gegorenen Honig? 
 &amp;nbsp; 
 Kleinere Mengen Honig können so in den Restmüll gegeben werden, dass er unzugänglich für Bienen ist. Beispielsweise gut verpackt in Mülltüten und darauf achten, dass der Mülleimer stets gut verschlossen ist. Gerade zu den trachtarmen Zeiten ist dies besonders wichtig. 
 &amp;nbsp; 
 Es versteht sich hierbei von selbst, dass man den Honig nicht auf den Kompost oder in der Natur entsorgt. 
 &amp;nbsp; 
 Stark mit Wasser verdünnt kann der Honig auch im Abwasser entsorgt werden. 
 &amp;nbsp; 
 Aber was ist, wenn man nun 50 und mehr Gläser vergorenen Honig am Lager hat? 
 &amp;nbsp; 
 Man könnte sich täglich ein luxuriöses Honigbad gönnen. Bei einem Kilo Honig pro Vollbad hätte man sein Lager mit 50 Honiggläsern in 25 Tagen geräumt. 
 &amp;nbsp; 
 Aber Spaß beiseite, eine größere Menge an vergorenem Honig loszuwerden, ist gar nicht so einfach. 
 &amp;nbsp; 
 Zuerst einmal: Gegorener Honig darf nicht an Bienen verfüttert werden! Alkohol hat bei den Bienen die gleiche Wirkung wie bei uns Menschen! Die im gärenden Honig enthaltenen Hefen sind zudem schädlich für die Bienen. 
 &amp;nbsp; 
 Wer mehrere Gläser oder Eimer entsorgen möchte, sollte sich vorab bei der örtlichen Mülldeponie schlaumachen oder bei einer Müllverbrennungsanlage anfragen. Wer mehrere Liter verdünnten Honig im Abwasser entsorgen möchte, sollte sich auf jeden Fall erst einmal mit den Betreibern der Abwasserentsorgung absprechen. 
 &amp;nbsp; 
 &amp;nbsp; 
  Alternative Verwertung von gegorenem Honig    
 &amp;nbsp; 
 Wer den Honig nicht entsorgen möchte, kann diesen alternativ für die Herstellung von Met, Honigsenf oder Apfelmus verwenden. Wenn bei der Herstellung der Honig stark erhitzt wird, entweicht Alkohol und die Hefen sterben ab. 
 &amp;nbsp; 
 Ist der Honig in der späteren Hälfte des Jahres vergoren und die Weihnachtszeit steht vor der Tür, wären Honiglebkuchen mit hohem Honiganteil als kleine Give-aways doch eine schöne und süße Überraschung. 
 &amp;nbsp; 
 Vielleicht hat auch eine örtliche Bäckerei in der Vorweihnachtszeit Interesse an der Abnahme von größeren Mengen an Backhonig. 
 &amp;nbsp; 
 &amp;nbsp; 
                ]]>
            </content>

                            <updated>2022-07-15T10:00:00+02:00</updated>
                    </entry>

    
    
        <entry>
            <title type="text">Manuka-Honig</title>
            <id>https://www.wabenprofi.de/news/manuka-honig</id>
            <link href="https://www.wabenprofi.de/news/manuka-honig"/>
            <summary type="html">
                <![CDATA[
                
                                            Was ist dran am Trend ?
                                        ]]>
            </summary>
            <content type="html">
                <![CDATA[
                 Seit vielen Jahrhunderten behandeln neuseeländische Ureinwohner Verletzungen mit ihrer wild wachsenden Manuka-Pflanze und natürlich wird auch der Honig aus diesem Blütennektar bei den Maoris hoch geschätzt und soll wahre Wunder bewirken. 
 &amp;nbsp; 
 Aber nicht nur bei den Maoris ist der Manuka-Honig beliebt, längst hat er einen weltweit hohen Stellenwert und alle sind sich einig – Manuka-Honig besitzt eine besonders hohe antibakterielle Wirkung. 
 &amp;nbsp; 
 Sänger, Schauspieler und Menschen die viel reden müssen, schwören auf den neuseeländischen Honig, der wie Öl für die Stimmbänder wirken soll. 
 &amp;nbsp; 
 Pur gegessen hilft er gegen Entzündungen, Erkältungen, Zahnfleischprobleme und Magen-Darmprobleme. 
 &amp;nbsp; 
 Der hochpreisige Manuka-Honig liegt weltweit seit Jahren im Trend und auch bei uns in Deutschland ist die Nachfrage hoch. Für das flüssige Gold muss man tief in die Tasche greifen, je nachdem wie hoch der MGO-Gehalt (Methylglyoxal-Gehalt) ist. 
 &amp;nbsp; 
 Klingt nach dem teuersten Honig der Welt? Nein: Der türkische Anzer Honig übertrifft den Manuka-Honig preislich noch um einige Euros mehr. Das nur nebenbei erwähnt. 
 &amp;nbsp; 
 &amp;nbsp; 
 Wir wollten genauer wissen, was dran ist am Manuka-Trend und haben ausführlich recherchiert: 
 &amp;nbsp; 
 &amp;nbsp; 
 Manuka-Honig entsteht aus dem Nektar der Südseemyrthe, die ausschließlich in Neuseeland vorkommt. Verwandte dieser Pflanze wachsen zwar auch in anderen Ländern, Honig aus deren Nektar bezeichnet man als Myrthen-Honig. 
 &amp;nbsp; 
 Anders wie bei allen anderen Honigsorten wurde der Manuka-Honig genau unter die Lupe genommen und erforscht. Mehrere Studien belegen eine sehr hohe antibakterielle Wirkung. 
 Deshalb wird er als „Medizinischer Honig“ auch in der Medizin eingesetzt. 
 &amp;nbsp; 
 Bei Laborversuchen zeigte Manuka-Honig eine gute Wirksamkeit gegen Erreger von Nasennebenhöhlenentzündungen. Ansonsten konnten Studien die vielen angepriesenen Wirkungen bisher noch nicht nachweisen. 
 &amp;nbsp; 
 Seit 2006 boomt das Geschäft mit dem Honig aus Übersee. Die schicken Gläser von verschiedenen Herstellern stehen in Feinkostläden oder im Internet zum Kauf bereit. 
 &amp;nbsp; 
 Erst seit 2018 gibt es eine wissenschaftliche Definition von Manuka Honig. Jeder Honig, der in den Verkauf gelangt, muss getestet werden. Vorher waren sich Verbraucher nicht klar darüber, ob im teuren Manuka-Honigglas auch genug Manuka-Honig enthalten war. 
 &amp;nbsp; 
 Kein Wunder, dass es in der Vergangenheit Produzenten gab, die vom Erfolg profitieren wollten und Etikettenschwindel betrieben. 
 &amp;nbsp; 
 Die neuseeländischen Bienen produzieren jährlich etwa 1.700 Tonnen echten Manuka-Honig. Jährlich wurden jedoch laut Angaben von 2017 rund 10.000 Tonnen auf dem Markt angeboten. 
 &amp;nbsp; 
 In den vergangenen Jahren wurden somit zahlreiche Verfälschungen von Manuka-Honig aufgedeckt. Gepanscht wurde mit Honig der neuseeländischen Kanuka-Pflanze, die keine besondere antibakterielle Wirkung enthält. 
 &amp;nbsp; 
 Mittlerweile wird das Qualitätssiegel UMF vom neuseeländischen Branchenverband UMFHA an zertifizierte Imker vergeben und die Aktivität über die antibakterielle Wirkung im Honig berücksichtigt. Gepanschten Manuka-Honig dürfte es also in Deutschland kaum bis gar nicht mehr geben. Hundertprozentigen Manuka-Honig gibt es allerdings auch nicht, wie auch bei allen anderen Sortenhonigen. 
 &amp;nbsp; 
 Der maßgebliche Gehalt an Methylglyoxal wird in mg / kg angegeben und reicht von 100+ bis 800+. 
 &amp;nbsp; 
 &amp;nbsp; 
 Aber was ist nun am Manuka-Honig wirklich so besonders und warum sollte unser europäischer oder lokaler Honig weniger wirksam sein? In den letzten Jahren gab es hierzu europäische Studien, die verschiedenste Honige unter die Lupe nahmen. Die Wissenschaftler untersuchten dabei pflanzliche Wirkstoffe, die gegen Antibiotika-resistente Krankheitserreger wirken. 
 &amp;nbsp; 
 Im irischen Heidehonig wurde beispielsweise eine hohe Zahl an Antioxidantien gefunden, die wichtig für Gesundheit und Wohlbefinden sind. Der untersuchte Honig soll vergleichbar gesundheitsfördernd wie Manuka-Honig sein. 
 &amp;nbsp; 
 Ebenfalls untersucht wurde irischer Stadt-, Land-, Blüten-, Sorten- und Mischhonig. Allesamt besitzen einen hohen Gehalt an Phenol und somit ein hohes antioxidatives Ausmaß. 
 &amp;nbsp; 
 Dänische Wissenschaftler fanden heraus, dass Honig aus der dänischen Flora eine bessere Wirkung aufzeigen könnte als Manuka-Honig. In Griechenland untersuchte man über zwanzig verschiedene Honigsorten auf ihre antioxidative und antibakterielle Aktivität. Honig aus dem Olymp-Gebirge schnitt dabei besonders gut ab: Er ist vergleichbar, wenn nicht sogar besser wie Manuka-Honig im Hinblick auf seine antioxidative Wirkung. 
 &amp;nbsp; 
 Auch die Schweizer Wissenschaftler schliefen nicht und schauten sich ihren Honig genauer an. 
 Fast dreißig Honigproben wurden analysiert. In den meisten dieser Proben wurde eine deutlich starke antibakterielle Aktivität nachgewiesen. 
 &amp;nbsp; 
 Da es in unseren Breiten eine Vielzahl an Honigsorten gibt, wären weitere Untersuchungen auf gesundheitliche Vorteile notwendig. 
 &amp;nbsp; 
 Allerdings kann man nach den bisherigen Studien der Wissenschaftler davon ausgehen, dass lokaler oder europäischer Honig nicht wesentlich schlechter in der Wirkungsweise ist, als Honig aus Neuseeland. 
 &amp;nbsp; 
 In Hinsicht auf Honig als Lebensmittel kommt es natürlich auf den individuellen und persönlichen Geschmack an und wen man beim Kauf seines Honigs unterstützen möchte. 
 &amp;nbsp; 
 &amp;nbsp; 
 Nachhaltiger und für das Portemonnaie attraktiver ist Honig jedenfalls direkt vom lokalen Imker zu kaufen. 
 &amp;nbsp; 
 &amp;nbsp; 
                ]]>
            </content>

                            <updated>2022-06-17T10:00:00+02:00</updated>
                    </entry>

    
    
        <entry>
            <title type="text">Wabenhonig</title>
            <id>https://www.wabenprofi.de/news/wabenhonig</id>
            <link href="https://www.wabenprofi.de/news/wabenhonig"/>
            <summary type="html">
                <![CDATA[
                
                                            Ernten und Lagern 
                                        ]]>
            </summary>
            <content type="html">
                <![CDATA[
                 Wabenhonig ist Honig, der samt Wabe verkauft und gegessen wird. 
 Immer häufiger findet man den Wabenhonig in Bio- und Feinkostläden. In der Türkei und in arabischen Ländern ist Wabenhonig eine Delikatesse. Auch in unseren Landen gewinnt er immer mehr an Beliebtheit. 
 &amp;nbsp; 
 Zur Herstellung von herkömmlichem Honig werden in der Imkerei die Wachsdeckel entfernt und der Honig wird mit einer Honigschleuder aus den Waben herausgeschleudert. Dabei sind in der Regel noch nicht alle Waben verdeckelt. Beim Wabenhonig verbleibt der Honig in den verschlossenen Waben. Man erntet die Wabenplatten und schneidet sie zum Verkauf portionsweise in Stücke. Ansonsten bleibt Wabenhonig vollkommen unbehandelt. 
 &amp;nbsp; 
 Neben Honig befinden sich auch Pollen und Propolis in diesen Waben. Diese verfeinern den Geschmack. Ist der Wabenhonig zudem ganz frisch, ist das Wachs so dünn, das es mitgegessen werden kann. Dieses Wachs enthält wertvolle Enzyme und Fermente, die durch das Kauen freigesetzt werden. 
 &amp;nbsp; 
 Wabenhonig herzustellen, kann auf unterschiedliche Weise geschehen. 
 Man stellt ihn aus Rähmchen ohne Mittelwände mit Bauhilfen her oder aber die Waben werden portionsweise ausgeschnitten. 
 &amp;nbsp; 
 Weniger aufwendig in Verarbeitung und Verkauf ist das Ernten von Wabenhonig in bereits vorhandenen Verkaufsgebinden. Hierzu benötigt man Kassettensysteme und eine gewisse Vorbereitung in der Betriebsweise. 
 &amp;nbsp; 
 Für die Wabenhoniggewinnung bedarf es neben starken Völkern auch gute Trachtverhältnisse, sowie viele Baubienen und Sammlerinnen, da alle Waben ganz ausgebaut und verdeckelt werden müssen. 
 &amp;nbsp; 
 Auch sollte man berücksichtigen, dass Wabenhonig aus Frühjahrstrachten schneller auskristallisiert und somit nicht lange in der Wabe flüssig bleibt. Die Sommertracht hingegen eignet sich für die Produktion sehr viel besser. Daneben sind auch Trachten von Kastanien- und Waldhonig ideal. 
 &amp;nbsp; 
 Bei der Produktion von Wabenhonig sollten die Völker sehr eng gehalten werden, indem man sie frühzeitig auf eine Brutraumzarge einengt. Dies führt dazu, dass die Bienen zur Bautätigkeit angeregt werden. Idealerweise ist auch ein Flachboden zu verwenden, um Wildbau zu vermeiden. 
 &amp;nbsp; 
 Bei der späteren Entnahme des Wabenhonigs ist das Einsetzen von kleinen Kassetten oder Zwischenstreben in den Rähmchen hilfreich. 
 &amp;nbsp; 
 Wenn die Massentracht einsetzt, sollten die Waben kontrolliert werden. Rähmchen, die nicht ausreichend genug ausgebaut sind, werden in die Mitte gehängt. 
 &amp;nbsp; 
 Die ausgebauten und verdeckelten Waben sollten nicht zu lange im Volk gelassen werden, da das Wachs sonst dunkler und fester wird und somit für den Verkauf weniger attraktiv ist. 
 &amp;nbsp; 
 Verwendet man keine Kassettensysteme, müssen zur Ernte des Wabenhonigs die Waben entweder heraus geschnitten oder gestanzt werden. Eine Vereinfachung dieser Arbeit bieten spezielle Stanzen aus dem Fachhandel. Hier sind die Abmessungen der jeweiligen Stanzen zu beachten, die auf die Innenmaße der Rähmchen passen sollten. 
 &amp;nbsp; 
 Natürlich kann hier aber auch mit der Hand am Arm und mit einem scharfen Messer gearbeitet werden. Für den Verkauf ist darauf zu achten, möglichst gleich große Stücke auszuschneiden. 
 &amp;nbsp; 
 Die ausgeschnittenen oder ausgestanzten Waben sollten sofort auf einem Gitter platziert werden, damit der Honig an den Rändern ablaufen kann. In lebensmittelechten- und luftdicht verpackten Schälchen wird der Wabenhonig nun für den raschen Abverkauf gelagert. 
 Wabenhonig kann so verpackt auch gut eingefroren gelagert werden. Die Auskristallisation verzögert sich dann um einige Wochen oder Monate, je nach Honigsorte. 
 &amp;nbsp; 
 Zum Verkauf wird er dann bei Zimmertemperatur wieder aufgetaut, oder man verschickt ihn im gefrorenen Zustand. 
 &amp;nbsp; 
 Was ist beim Wabenhonig besonders zu beachten? 
 &amp;nbsp; 
 Gemäß der Deutschen Honigverordnung ist es zwar erlaubt, Mittelwände bei der Wabenhoniggewinnung einzusetzen, bei Wabenhonig unter dem Warenzeichen des Deutschen Imkerbundes darf jedoch keine Mittelwand verwendet werden. 
 &amp;nbsp; 
 Anders als beim Honigglas gehört auf die Wabenhonigverpackung die Bezeichnung „Wabenhonig“. Natürlich aber auch das Herkunftsland, Name und Adresse des Herstellers, Gewicht, Loskennzeichnung und Mindesthaltbarkeitsdatum. 
 &amp;nbsp; 
 Zusatzinformationen über die Handhabung zum Genuss des Wabenhonigs können hier auch nicht schaden. 
 &amp;nbsp; 
 Übrigens bei uns gibt es Wabenhonig Rähmchen in verschiedenen Ausführungen und auch entsprechende Verpackungen. 
                ]]>
            </content>

                            <updated>2022-06-03T10:00:00+02:00</updated>
                    </entry>

    
    
        <entry>
            <title type="text">Ableger bilden</title>
            <id>https://www.wabenprofi.de/news/ableger-bilden</id>
            <link href="https://www.wabenprofi.de/news/ableger-bilden"/>
            <summary type="html">
                <![CDATA[
                
                                            Völker vermehren - Schwarmtrieb unterdrücken
                                        ]]>
            </summary>
            <content type="html">
                <![CDATA[
                 Im Zeitraum von April bis Juli, also während der Schwarmzeit, empfiehlt es sich Ableger oder Jungvölker zu bilden. Dies dient nicht nur der Vermehrung der Bienenvölker, sondern auch dem Unterdrücken des Schwarmbetriebes. Wenn man Wirtschaftsvölker ab und an Brutwaben entnimmt, also „schröpft“, kommen sie seltener in Schwarmstimmung. Das Bilden von Ablegern bietet auch die Möglichkeit, die alte Königin mit einer neuen jungen Königin auszutauschen. Wenn die Jungvölker für den Winter nicht stark genug sind, kann man zwei Völker vereinigen und hat somit eine neue junge Königin, die man mit einer alten tauschen kann. 
  1.&amp;nbsp;Wie man einen einfachen Brutwabenableger bildet  
 &amp;nbsp; 
 Bereits Mitte April kann damit begonnen werden, Brutwabenableger zu bilden. Am einfachsten gelingt dies, wenn man das neue kleine Völkchen in einer Zarge einquartiert. 
 &amp;nbsp; 
 Benötigt wird eine Zarge, ein Gitterboden, ein Schaumstoffstreifen, eine Mittelwand, eine Futterwabe, eine Brutwabe, ein paar Bienen und einen Platz zum Aufstellen des neuen Volkes in mindestens zwei Kilometer Abstand zum Muttervolk. 
 &amp;nbsp; 
 Man beginnt damit das Flugloch am Gitterboden mit einem Schaumstoffstreifen zu verschließen. 
 Obenauf kommt nun die Zarge. Für jeden Brutwabenableger benötigt man eine Mittelwand und eine Futterwabe. Dies kann beispielsweise eine alte Winterfutterwabe sein, die man aus einem Volk schröpft. Wem eine solche Futterwabe nicht zur Verfügung steht, kann alternativ zu einer Honigwabe greifen. Die Wabe sollte ungefähr 1 Kilogramm schwer sein. Nicht empfehlenswert ist es, mit Flüssigfutter zu arbeiten, um das Risiko von Räuberei nicht zu erhöhen. 
 &amp;nbsp; 
 Nun benötigt man noch eine Brutwabe, die man aus einem Wirtschaftsvolk entnimmt. Die Wabe sollte auf beiden Seiten über die Hälfte verdeckelte Brut enthalten. Außerdem ist es wichtig, dass sich jüngste Brut auf der Wabe befindet, damit sich das neue Volk eine Königin ziehen kann. Natürlich benötigt man auch noch ein paar Bienen, die man zukehren kann. 
 &amp;nbsp; 
 Sollte es noch kalte Tage unter 0 Grad geben, muss darauf geachtet werden, genug Bienen in das Ablegervolk zu geben, damit diese nicht erfrieren und sich gegenseitig wärmen können. 
 &amp;nbsp; 
 Von besonderer Wichtigkeit ist natürlich, dass sich unter den Bienen keine Bienenkönigin befindet. 
 &amp;nbsp; 
 Nun kommt die Brutwabe mit den Bienen an den Zargenrand. 
 Als Ersatz für die Brutwabe im Wirtschaftsvolk gibt man eine Mittelwand hinein. Damit ist das Wirtschaftsvolk wieder beschäftigt und kommt meist nicht in den Schwarmtrieb. Das Schröpfen hat dadurch Vorteile. 
 &amp;nbsp; 
 &amp;nbsp; 
 Als Nächstes muss der Ableger mindestens 2 Kilometer vom Muttervolk entfernt werden, damit keine der Bienen wieder in ihren Stock zurückfliegt. Damit die Waben in der Zarge beim Transport nicht verrutschen, sollten sie fixiert werden. Das funktioniert am besten, indem man Pinnwandnadeln vor die letzte Wabe steckt. 
 &amp;nbsp; 
 Wenn der neue Ableger an Ort und Stelle ist, kann man nun das Flugloch etwas öffnen. Etwa ein Finger breit und genau an der äußeren Stelle der Zarge, wo sich die Brutwabe mit den Bienen befinden. Mit der kleinen Öffnung des Fluglochs wird der Schutz der Bienen gewährleistet. 
 Nun braucht es etwa vier Wochen Geduld, bis die Bienen eine neue Königin gebildet haben und diese idealerweise auch schon Eier gelegt hat. Ein neues Volk ist somit entstanden und wird bei guter Futterversorgung und rechtzeitiger Erweiterung zu einem überwinterungsfesten Volk heranwachsen. 
  2. Wie man einen   Sammelbrutwaben  ableger bildet  
 Ein Sammelbrutwabenableger hat den Vorteil, dass dieser sich schneller zu einem starken Wirtschaftsvolk entwickelt. Voraussetzung hierfür ist mindestens fünf Bienenvölker zu besitzen. 
 Ein Nachteil dieses Verfahrens, die Honigernte bei den alten Wirtschaftsvölkern kann beeinträchtigt werden. 
 &amp;nbsp; 
 Aus mehreren Wirtschaftsvölkern werden jeweils ein bis zwei Brutwaben entnommen. Auch hier muss darauf geachtet werden, dass keine Königin dabei ist. Diese Brutwaben setzt man zusammen mit einer Futterwabe in eine Zarge, bis diese gut gefüllt ist. Die weitere Verfahrensweise gilt wie schon oben beschrieben. 
 &amp;nbsp; 
  3. Wie man eine Königinnenzucht in einem Sammelbrutwabenableger integriert  
 &amp;nbsp; 
 Hierzu wird ein belarvter Zuchtrahmen benötigt. Dieser wird nach neun Tagen mittig in den Sammelbrutwabenableger gesetzt. Zuvor zerstört man alle Nachschaffungszellen auf den Brutwaben. 
 &amp;nbsp; 
 Damit sich die geschlüpften Königinnen später nicht gegenseitig töten, müssen die Königinnenzellen auf dem Zuchtrahmen durch Käfige mit ein paar Begleitbienen geschützt werden. Dieses Verfahren nennt man „verschulen“. Das Verschulen wird am 19. Tag nach erstellen des Sammelbrutwabenablegers durchgeführt. 
 &amp;nbsp; 
 Am 21. Tag schlüpfen die Königinnen. Je nach Anzahl der geschlüpften Königinnen teilt man nun den Sammelbrutwabenableger in einzelne Begattungsvölker auf. Diese bekommen jeweils eine Brutwabe mit den jungen Bienen, eine Futterwabe, eine Mittelwand und eine unbegattete Königin. 
 &amp;nbsp; 
 Innerhalb von 14 Tagen werden die jungen Königinnen bei ihrem Hochzeitsflug begattet und können befruchtete Eier ablegen. 
                ]]>
            </content>

                            <updated>2022-04-29T10:00:00+02:00</updated>
                    </entry>

    
    
        <entry>
            <title type="text">Frühtracht</title>
            <id>https://www.wabenprofi.de/news/fruehtracht</id>
            <link href="https://www.wabenprofi.de/news/fruehtracht"/>
            <summary type="html">
                <![CDATA[
                
                                            Die erste Ernte im Jahr 
                                        ]]>
            </summary>
            <content type="html">
                <![CDATA[
                 Honig, der bis Mitte Juni geerntet wird, bezeichnet man als Frühtracht. 
 &amp;nbsp; 
 Unter guten Wetterbedingungen, die es in den letzten beiden Jahren in einigen Regionen leider nicht gab, setzt die Frühtracht ein. Das heißt, die Bienen fliegen die ersten Frühlingsblüher wie Obstblüten, Ahorn, Löwenzahn, Wildkräuter, Raps und andere früh blühende Garten- und Wiesenblumen an. 
 Den Honigraum sollte man dann kurz vor der Kirschblüte aufsetzen, damit das Bienenvolk den überschüssigen Honig dort einlagert und eine erste Ernte gewährleistet werden kann. 
 &amp;nbsp; 
 Während dieser nur kurzen Blütenexplosion ist ein trockenes Wetter mit milden Temperaturen für die Bienen jetzt besonders wichtig.&amp;nbsp; 
 &amp;nbsp; 
 Auch Massentrachten auf Obstplantagen oder Rapsfelder stehen bereits im Frühjahr zur Verfügung. Die Rapsblüte kann dabei bis in den Juni andauern und leitet zur Frühsommertracht über. 
 &amp;nbsp; 
 Abhängig von der Wetterlage wird der Frühtrachthonig bereits Mitte Mai geerntet. 
 Für die Honigernte bedarf es einen reifen Honig. Er sollte einen geringen Wassergehalt haben, sonst besteht die Gefahr, dass dieser später gärt. 
 &amp;nbsp; 
 Sobald der Honig reif ist, verdeckeln die Bienen die Zellen. Sind die Waben komplett oder mindestens zu zwei Dritteln verdeckelt, kann man eigentlich sicher sein, dass der Honig reif für die Ernte ist. 
 &amp;nbsp; 
 Übrigens: Honig darf als klassischer Blütenhonig nach der Deutschen Honigverordnung nicht mehr als 20 % Wasser enthalten. Nach den Richtlinien des Deutschen Imkerbundes dürfen es maximal 18 % sein. Die Empfehlung liegt bei nicht mehr als 17,6 % Wassergehalt. 
 Ab diesem Wert droht keine Vergärung mehr. 
 &amp;nbsp; 
 Die Frühjahrsblüte schmeckt je nach Region und Tracht sehr unterschiedlich, meist jedoch aromatisch und mild. 
 &amp;nbsp; 
 Dieser Honig kristallisiert bereits nach wenigen Tagen und wird fast weiß. Er enthält viele Zuckerkristalle, die beim Aufrühren gebrochen werden müssen. So erhält man einen wunderbar cremigen, hellen Honig. 
                ]]>
            </content>

                            <updated>2022-04-15T10:00:00+02:00</updated>
                    </entry>

    
    
        <entry>
            <title type="text">Honigbiene – Wildbiene</title>
            <id>https://www.wabenprofi.de/news/honigbiene-wildbiene</id>
            <link href="https://www.wabenprofi.de/news/honigbiene-wildbiene"/>
            <summary type="html">
                <![CDATA[
                
                                            Was haben sie gemeinsam?
                                        ]]>
            </summary>
            <content type="html">
                <![CDATA[
                  Unermüdliche Bestäuberinnen  
 Etwa ein Drittel der weltweiten Nahrungsmittelproduktion wird von der Bestäubung beeinflusst. Unsere Ernte ist also abhängig von der Bestäubung der Honigbienen. Das weiß inzwischen wohl jedes Kind. Dass sich aber auch die Wildbienen an der Bestäubung beteiligen und diese sogar effektiver dabei sind, berichtet ein internationales Forscherteam in der Zeitschrift „Science“. 
 Die Forscher wollten es wissen: Können Honigbienen die Bestäubung von Massentrachten wie beispielsweise Raps, Mais und Obstplantagen alleine gewährleisten oder spielen Wildbienen und andere Insekten bei der Bestäubung ebenfalls eine Rolle? 
 Zu diesen Forschungszwecken wurden in 19 Ländern etwa 600 Anbauflächen untersucht und ausgewertet. Protokolliert wurden Häufigkeit und Artenvielfalt der blütenbesuchenden Insekten sowie der Fruchtansatz zur Ernte. Die Ergebnisse waren erstaunlich. Die Auswertung zeigte, dass Wildbienen und andere Insekten wie beispielsweise die Schwebfliege einen wesentlichen Beitrag zur Bestäubung leisten und dabei sogar effizienter sind als die Honigbienen. Demnach stimmt die weitverbreitete Annahme nicht, dass „domestizierte“ Honigbienen zur Bestäubung ausreichen würden. 
 Weltweit sind 30 000 Wildbienenarten bekannt, darunter in Deutschland etwa 550. Diese Wildbienen sichern mit den Honigbienen zusammen höhere Erträge bei der Ernte. Die Forschungen ergaben, dass 100 Honigbienen mit 50 Wildbienen eine höhere Bestäubungsquote liefern als 150 Honigbienen. Auch warum das so ist, wurde von den Wissenschaftlern belegt: Nach ersten Erkenntnissen sammeln Wildbienen keine größeren Mengen der Pollen, sondern sie wählen qualitativ hochwertigeres Material aus. Der Forschungsgruppe zufolge sichern Honigbienen lediglich einen Grundbetrag der Ernte. Zusammen mit den wilden Insekten würde die Ernte viel ertragreicher ausfallen. 
 Ein weiteres Beispiel, dass man Wildbienen und andere Insekten wie Käfer und somit die Artenvielfalt schützen muß um die Nahrungssicherheit der Weltbevölkerung zu gewährleisten. Leider ist der Lebensraum der Wildbienen unter anderem durch die industrielle Landwirtschaft nicht mehr ausreichend. Hier ist ein Umdenken dringend nötig. Nicht nur in der Landwirtschaft. Wie wir den Wildbienen helfen können, berichteten wir bereits in unserem Artikel „Artenschutz geht uns alle an“. 
  Honig- und Wildbienen– die Unterschiede    
 Was gibt es sonst noch für Unterschiede zwischen Wildbienen und Honigbienen? Wir haben nachfolgend ein paar Fakten zusammengestellt: Im Gegensatz zu den Staaten bildenden Honigbienen sind die wilden Vertreter meist Einzelgänger. Mit Ausnahme der Hummeln, die übrigens auch zur Familie der Bienen gehören, und einigen Furchenbienen. 
 Das Lebensalter der Wildbienen beträgt lediglich vier bis sechs Wochen. Honigbienen, die im September geboren werden, die sogenannten Winterbienen, erreichen ein stolzes Alter von etwa sechs Monaten und überwintern in ihrem Volk. Wildbienen überleben den Winter dagegen nicht. 
 Solitäre Wildbienen haben kein Staatsoberhaupt. Alle Weibchen sind gleich und unabhängig. Die weiblichen Vertreter sind deshalb auch selbst für die Fortpflanzung verantwortlich. Sie müssen viele Eier ablegen, um ihre Art zu erhalten. Deshalb sind Wildbienenweibchen sofort nach dem Schlupf geschlechtsreif. 
 Auch die Paarung läuft anders ab als beim Hochzeitsflug der Honigbbienenkönigin. Selbst innerhalb der Wildbienenarten gibt es hier unterschiedliche Vorgehensweisen. Entweder kommen die Männchen (die meisten schlüpfen etwas früher aus dem Nest als die Weibchen) den Weibchen entgegen, indem sie sich zu den schlüpfenden Weibchen durchgraben oder sie warten, bis die geschlüpften Weibchen den Nistplatz verlassen. Oder aber Männchen und Weibchen treffen sich auf Blütenpflanzen und paaren sich dort.Eine Königin im Honigbienenvolk kann bis zu 2.500 Eier pro Tag legen. Das Wildbienen-Weibchen legt in ihrem kurzen Leben jedoch nur maximal 30-40 Eier. 
 Die längste Phase im Leben einer Wildbiene ist die Zeit in der verschlossenen Brutzelle. Aus dem Ei schlüpft nach zehn Tagen eine Larve. Als Ernährungsvorräte dienen Nektar und Pollen, die sich ebenfalls in der Brutzelle befinden. Danach verpuppt sich die Larve und bildet einen Kokon. Bis die neue Wildbiene schlüpft, können etwa elf Monate vergehen. 
 Die solitär lebenden Wildbienen haben einen Flugradius von etwa 70 bis 500 Metern. Die Honigbiene dagegen kommt bis zu 3 Kilometer weit, – wenn sich diese Reise für sie lohnt. Wegen des kleinen Flugradius brauchen Wildbienen einen Nistplatz, der sowohl Nistmaterial als auch die richtige Nahrungsquelle in der Nähe bietet. 
 Für die Honigbienen dient Blütenstaub und Nektar als Nahrung. In Form von Honig wird dieser als Vorrat für den Winter eingelagert. Solitär lebende Wildbienen hingegen verbrauchen den Nektar sofort. Sie stellen keinen Honig her. 
 Es gibt weltweit 9 Honigbienenarten. Von den wilden Vertretern, wie schon eingangs erwähnt, weltweit 30 000 bekannte Arten. Wildbienen haben eine sehr große Vielfalt in ihrem Aussehen. Die meisten Wildbienen sind pelzig behaart, andere sind wiederum etwas kahler. Sie existieren in zahlreichen Farben, Formen und Größe. 
 Eines haben Honigbienen und Wildbienen jedoch gemeinsam: Sie mögen es gern trocken und warm. 
 &amp;nbsp; 
                ]]>
            </content>

                            <updated>2022-04-01T10:00:00+02:00</updated>
                    </entry>

    
    
        <entry>
            <title type="text">Futter für die Bienen - Bienenweidepflanzen</title>
            <id>https://www.wabenprofi.de/news/futter-fuer-die-bienen-bienenweidepflanzen</id>
            <link href="https://www.wabenprofi.de/news/futter-fuer-die-bienen-bienenweidepflanzen"/>
            <summary type="html">
                <![CDATA[
                
                                            Jetzt Bienenweidepflanzen aussäen
                                        ]]>
            </summary>
            <content type="html">
                <![CDATA[
                 Zur Energieversorgung benötigt ein Bienenvolk im Jahr etwa 50 kg Honig und 20 kg Pollen. 
 Imker und Imkerinnen können in der zweiten Frühlings- und ersten Sommerhälfte durch die Auswahl des Standortes und durch Wanderungen in trachtreichen Gebieten die Menge der Futterquelle positiv beeinflussen. 
 Während im zeitigen Frühjahr und ab der zweiten Sommerhälfte nur spärliches Futterangebot vorliegt, muss teilweise mit Zuckerwasser ausgeholfen werden. 
 Um ein gleichbleibendes Nektar- und Pollenangebot zu gewährleisten, ist es wichtig, den Bienen die dazu notwendigen Pflanzen bereitzustellen. 
 Die Lieferanten, die den Bienen Nektar, Pollen und Honigtau liefern, nennt man Bienenweidepflanzen. Eine Bienenweide ist also nichts anderes als eine Grünfläche, die aus Bienenweidenpflanzen besteht. 
 Zwischen März bis Mai ist der ideale Zeitpunkt, solch eine Bienenweide anzulegen. 
 Hierfür muss zuerst der Boden vorbereitet werden. Er sollte locker, möglichst frei von Unkraut und nicht zu nährstoffreich sein. Das bienenfreundliche Saatgut kann man mit ein wenig Sand vermischen, um es besser ausbringen zu können. Fünf bis zehn Gramm Saatgut reicht für etwa einen Quadratmeter. Die Samen leicht in den Boden einarbeiten, andrücken und gut angießen. 
 &amp;nbsp; 
 Als bienenfreundlich gelten Pflanzen, deren Blüten viel Pollen und Nektar produzieren. 
 Als pollenreiche Zierpflanzen gelten beispielsweise Akelei, Astern, Blaustern, Dahlie, Efeu, Lupine, Löwenmäulchen, Malve, Phacelia, Purpurfetthenne, Ringelblume, Sonnenblume, Traubenhyazinthe, Wicke und Winterheide. 
 Zu den bienenfreundlichen Kräutern und Wildpflanzen gehören Bärlauch, Bergbohnenkraut, Borretsch, Fenchel, Glockenblume, Hahnenfuß, Lavendel, Löwenzahn, Minze, Oregano, Rosmarin, Salbei, Schafgarbe, Schnittlauch, Thymian, Zitronenmelisse. 
 Aber auch Gemüsepflanzen wie Ackerbohne, Gurke, Kürbis, Melone und Zwiebel bedienen die Bienen mit ausreichend Pollen. 
 Üppig mit Blüten gefüllte Zierpflanzen hingegen bieten den Bienen kaum Nahrung und sind lediglich für das Auge der Menschen schön. 
 &amp;nbsp; 
 Auch wir haben eine Auswahl an Samen für Bienenweiden in unserem Angebot. 
 So zum Beispiel die „Gönninger Sommer Pracht“, der besondere Blumensamen für Bienen, Insekten &amp;amp; Co. 
 Oder die Samenmischung „Schönes Land“, bestehend aus Blumensamen mit ländlichem Charme und natürlichem Flair mit bekannten, einfachen Blumen aus den alten Bauerngärten. Für viele Nützlinge duftig, bunt und reich blühend! 
 Stöbern Sie in unserem Online-Shop oder kommen Sie vorbei. 
                ]]>
            </content>

                            <updated>2022-03-04T10:00:00+01:00</updated>
                    </entry>

    
    
        <entry>
            <title type="text">Serie: Krankheiten erkennen – Kalkbrut</title>
            <id>https://www.wabenprofi.de/news/serie-krankheiten-erkennen-kalkbrut</id>
            <link href="https://www.wabenprofi.de/news/serie-krankheiten-erkennen-kalkbrut"/>
            <summary type="html">
                <![CDATA[
                
                                            Die Kalkbrut
                                        ]]>
            </summary>
            <content type="html">
                <![CDATA[
                 Kalkbrut, Ascospherose oder auch Hartbrut genannt, ist eine Pilzkrankheit, die Arbeiterinnen- und Drohnenbrut befällt. Die Krankheit wird durch den Pilz Ascosphaera apis hervorgerufen. 
 &amp;nbsp; 
 Die Sporen gelangen über die Haut oder die Futteraufnahme in die Larven. Dabei sind ältere Maden anfälliger. Besonders empfänglich sind schwache Völker. Durch Temperaturstürze und hoher Luftfeuchtigkeit wird der Pilzbefall zusätzlich begünstigt. 
 &amp;nbsp; 
 Die Sporen zerstören die Haut der Made und dringen in den Körper ein oder werden über die Futteraufnahme in den Darm befördert. Dort keimen die Sporen und vermehren sich stark. Aus den Pilzfäden entwickelt sich ein Mycel, das sich von hinten nach vorne in der Made ausdehnt und diese zerstört. Dieses Mycel durchbricht schon bald die Außenhaut und überzieht die Made mit einem weißen Geflecht, bis die gesamte Zelle damit ausgefüllt ist. 
 Anfangs ist die Made noch weich, wird zunehmend härter und als „Mumie“ bezeichnet. Diese Mumien kommen in offener und verdeckelter Brut vor. 
 &amp;nbsp; 
  Ausbreitung:  
 &amp;nbsp; 
 Die Sporen des Kalkbrutpilzes können in Waben oder Futtervorräten überleben, ohne ein Krankheitsbild zu erkennen. Daher können sie in vielen Völkern verbreitet sein. Oft entfernen die Bienen die befallene Brut noch bevor der Pilz größere Schäden verursacht. 
 Reicht der Putztrieb der Bienen jedoch nicht aus, hat das Volk keinerlei Chancen sich selbst zu heilen. 
 &amp;nbsp; 
 Die Sporen werden über den Futteraustausch der Bienen und über die Luft verbreitet und weitere Maden werden befallen. Durch kurzfristige Unterkühlung von frisch verdeckelter Brut wird das Wachstum der Sporen angeregt. Besonders in Drohnenbrut ist dies der Fall, da diese bei ungünstiger Witterung von den Bienen als erstes vernachlässigt werden. 
 &amp;nbsp; 
 Die Krankheit kann einzelne Völker oder bei schlechten Wetterbedingungen seuchenartig ganze Stände befallen. Ein Standort, der regelmässig und massiv von Kalkbrut betroffen ist, gilt als ungeeignet und sollte an einen sonnigeren Ort verschoben werden. 
 Bei starkem Befall können die Völker sterben. 
 &amp;nbsp; 
  Diagnose:  
  &amp;nbsp;  
 Das Krankheitsbild ist sehr typisch: Die Maden sterben und verfärben sich von weiss zu schwarz/grau. Auf dem Flugbrett sind die unverkennbaren Mumien zu sehen. Beim Schütteln der Waben hört man ein Rasseln, das durch die Mumien in den Zellen entsteht. Auch ein lückenhaftes Brutnest ist zu erkennen. Am häufigsten treten diese Symptome im Frühjahr wegen Kälteeinbrüchen und einer schlechten Futterversorgung auf. Dabei sind temperaturbedingt oft Randwaben betroffen. 
 &amp;nbsp; 
  Vorbeugung:  
 &amp;nbsp; 
 -&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp; Schwache Völker sollte man auflösen 
 -&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp; Unnötiges Öffnen der Völker bei niedrigen Temperaturen vermeiden 
 -&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp; Kein Wabenaustausch von mumienhaltigen Waben zwischen den Völkern 
 -&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp; Genug Futtervorräte 
 -&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp; Regelmäßige Wabenerneuerung 
 -&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp; Umweiseln von krankheitsanfälligen Völkern 
 -&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp; Aussreichender Wärmehaushalt, Völker entsprechend einengen 
 -&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp; Trockenen Standort mit guten Trachtverhältnissen wählen 
 &amp;nbsp; 
  Bekämpfung:  
  &amp;nbsp;  
 Normalerweise können sich gesunde starke Völker von der Kalkbrut selbst heilen und die Krankheit tritt oft nur vorübergehend auf. Bei widerständsfähigen Völkern fand man in deren Pollen pilztötende Substanzen, die gegen den Kalkbruterreger wirkt. 
 &amp;nbsp; 
 Ist ein Volk jedoch nicht stark genug und die Kalkbrut breitet sich aus, muss der Imker eingreifen. 
 &amp;nbsp; 
  Bei leichtem Befall:  
 -&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp; Volk einengen, konstanten Wärmehaushalt sicherstellen 
 -&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp; Befallene Waben entfernen 
 -&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp; Futterversorgung sicherstellen 
 -&amp;nbsp; Putztrieb durch Besprühen der Waben mit verdünntem Zuckerwasser anregen 
  &amp;nbsp;  
  Bei starkem Befall:  
 -&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp; Schwache Völker abschwefeln 
 -&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp; Königin auswechseln 
 -&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp; Besseren Standort wählen 
 -&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp; Volk auf Neubau in saubere Beute einlogieren 
 -&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp; Sämtliches Wabenmaterial einschmelzen 
                ]]>
            </content>

                            <updated>2022-02-18T10:00:00+01:00</updated>
                    </entry>

    
</feed>
