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Das neue Bienenjahr beginnt Imkerarbeiten im August

Das neue Bienenjahr beginnt

Imkerarbeiten im August

 

Das Bienenjahr neigt sich dem Ende zu. Oder anders gesehen: In der Imkerei beginnt im August ein neues Bienenjahr, da die Voraussetzungen für den Erfolg im kommenden Jahr geschaffen werden müssen.

 

Die Haupttrachten sind nun vorbei und der letzte Honig geschleudert.

 

Eine Ausnahme bildet die Heidetracht. Anfang August wird traditionell in die Heide gewandert. Vornehmlich verwendet man dabei nur solche Völker, deren Varroa-Belastung gering ist, da man diese vorher keiner Varroa-Behandlung unterziehen darf.

 

Im August und im September ist ein gutes Pollenangebot sehr wichtig, weil nun die Winterbienen aufgezogen werden, die sich damit eine Eiweiß-Fett-Reserve für den Winter anlegen. Meist finden die Bienen immer noch genug Pollen und Nektar wie beispielsweise von Klee, Buchweizen, Sonnenblume oder Kornblumen.

 

Bei den Wirtschaftsvölkern geht nun die Brut und damit die Bienenpopulation immer weiter zurück. Wenn die Nächte kühler werden, werden nach und nach nun auch die Drohnen aus dem Stock geworfen, da sie nicht mehr benötigt werden und als unnütze Fresser nicht willkommen sind.

 

Das Wintervolk besteht daher nur aus weiblichen Bienen.

Auch die Wachsproduktion wird eingestellt und mit Hilfe von Propolis alle Ritzen im Bienenstock verkittet, um kalte Zugluft zu verhindern.

 

Wächterbienen halten vermehrt Ausschau nach Eindringlingen. Besonders Wespen sind jetzt gefährlich.

 

 

Aufgabe des Imkers ist es nun dafür zu sorgen, dass genug Winterbienen aufgezogen werden und die Varroamilbe dezimiert wird. Die Winterbienen, die über sechs Monate alt werden können, schlüpfen ab Ende August. Diese müssen gesund und kräftig sein, um die Überwinterung des Bienenvolkes zu gewährleisten.

 

Alte Waben müssen durch neues Material ausgetauscht werden. Wichtig ist nun auch die Behandlung der Bienen gegen die Varroamilbe.

 

 

Idealerweise sind die Völker vermehrt und eingefüttert und auch die Varroabehandlung eingeleitet.

 

Die gebildeten Ableger müssen weiterhin regelmäßig gefüttert werden. Die Varroa-Behandlung mittels Ameisensäure findet bei den Ablegern erst im September statt, da diese Völker noch im Aufbau stehen.

 

Wichtig: prüfen Sie Ihre Völker jetzt noch einmal auf Weiselrichtigkeit. Weisellose Völker, die eingewintert werden, können nicht überleben. Um dies zu vermeiden lässt sich jetzt noch problemlos eine neue Königin zusetzen.

 

Bei der Kontrolle auf Weiselrichtigkeit sollten auch immer die Futtervorräte der Völker geprüft werden.

 

Wenn die beiden äußeren Randwaben innen und außen verdeckelt sind, ist ein einräumiges Volk fertig aufgefüttert. Bei zweiräumigen Völkern sollte der untere Raum zu mindestens 50% voll sein.

 

 

Das Bienenjahr endet mit dem Wechsel zwischen Sommer- und Winterbienen. Es müssen ausreichend Winterbienen herangezogen werden, damit im Winter die notwendige Stockwärme erzeugt werden kann.

 

Wie geht es weiter? Im September schrumpft das Bienenvolk. Die sterbenden Sommerbienen werden nicht vollständig durch die jungen Winterbienen ersetzt. Es müssen jedoch mindestens 5000 Bienen im Stock enthalten sein. In den ersten kalten Nächten ziehen sich die Bienen bereits zu einer Traube zusammen.

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Lukas Spanbalch
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