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Fleißig wie die Bienen – Imkerarbeiten im Juni

Bereits im Mai hat das Bienenvolk fast seinen Höhepunkt erreicht. Idealerweise sind 80 Prozent der Waben im Brutraum mit Eiern, Larven und Puppen belegt. Auch der Honigraum füllt sich stetig.

 

Hat das Volk ausreichend Futter und ist stark genug, nützt es diesen Überfluss, um sich zu vermehren. Die alte Königin möchte mit einem Teil der Bienen den Stock verlassen, um einen neuen Staat zu gründen. Dieser Schwarmbetrieb lässt in der Regel erst mit Beginn der Spättrachten nach. Daher ist es jetzt wichtig, regelmäßige Schwarmkontrollen durchzuführen.

 

Auch im Fokus stehen die Honigernte und die Pflege der Jungvölker.

1.  Schwarmvorbeugung und -verhinderung

 

Während der Schwarmzeit hat die Schwarmvorbeugung und Schwarmverhinderung höchste Priorität. Die Völker müssen in regelmäßigem Abstand (7-Tage-Rythmus) kontrolliert werden. Sobald Schwarmstimmung festgestellt wird, müssen alle Waben des Brutraumes nach Schwarmzellen abgesucht und diese ggf. zerstört werden. Mehr über die Schwarmkontrolle können sie auch in unserem Artikel „Schwarmzeit“ nachlesen.

 

2. Einsetzten von Baurahmen

 

Neben den Schwarmkontrollen sollten Baurahmen eingesetzt werden. Sobald er mit verdeckelter Drohnenbrut gefüllt ist, wird er entnommen und gegen einen Leeren ausgetauscht.

 

Das dämpft den Schwarmtrieb. Außerdem dient die Drohnenbrut als Varroafalle. Wenn im Mai und Juni 3-5 Drohnenwaben geerntet werden, wird die Entwicklung des Varroabefalls spürbar gebremst, sodass keine Gefahr besteht, dass die Völker noch vor der ersten Ameisensäurebehandlung im August unter übermäßig hohem Varroabefall leiden.

 

3. Pflege der Jungvölker

 

Um Ableger zu bilden, arbeitet man am besten mit „schlupfreifen“ Zellen. Sind bereits Ableger gebildet und die Königin legt Eier, ist darauf zu achten, den Bienen genug Platz mit neuen Waben zu verschaffen. Damit die Ableger sich vergrößern können, sollten diese nun ausreichend gefüttert werden. Hierzu verwendet man Futterteig, Zuckerwasser oder auch eigenen Honig. Damit es bei einer hohen Bienendichte nicht zu Räubereien kommt, sollte das Flugloch möglichst klein gehalten werden.

 

 

4. Neue Königinnen zeichnen

 

Um die Arbeit am Volk zu erleichtern, ist es von Vorteil, die neuen Königinnen zu zeichnen, um sie bei der Durchsicht schneller erkennen zu können und ihr Alter zu bestimmen. Zum Zeichnen wird die Königin eingefangen. Dies gelingt am besten, indem man sie mit Daumen und Zeigefinger vorsichtig am Flügel festhält und in ein spezielles Zeichenröhrchen setzt. In diesem kann dann die Zeichnung bequem stattfinden. Die Zeichenfarbe für das Jahr 2021 ist weiß, 2022 gelb, 2023 rot, 2024 grün, 2025 blau, 2026 weiß und so weiter.

 

5. Schwache Völker umweiseln

 

Schwache Völker können nun auch umgeweiselt werden. Man erkennt diese an der Menge der Bienen im Volk, an sehr löchrigen Brutnestern, einem geringen Honigeintrag oder am aggressiven Verhalten.

 

6. Erste Honigernte

 

Gegen Ende Mai, Anfang Juni ist der Honig das erste Mal „reif“. Sind die Honigwaben mit einer dünnen Wachsschicht verdeckelt, ist der Honig geschützt und kann somit kein Wasser mehr aufnehmen. Ist der Wassergehalt entsprechend niedrig (zwischen 15-18 Prozent) kann mit der Honigentnahme begonnen werden. Der erste Honig wird geerntet und geschleudert.

 

 

Wie geht es weiter?

 

Bis zur Sonnenwende am 21. Juni werden die Bienenvölker immer größer. Sie sammeln weiterhin Honig, die sogenannte Sommertracht, die dann im Juli geschleudert wird.

 

Möchte man einen besonderen Honig wie Wald-, Tannen- oder Edelkastanienhonig aus der Spättracht ernten, sollte man hierzu bereits jetzt planen und entsprechende Vorbereitungen treffen.

 

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Online:
Lukas Spanbalch
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Lukas Spanbalch
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