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Herbst Imkerarbeiten im September/Oktober

Wir Menschen erhoffen uns in dieser Zeit noch einen schönen Herbst, idealerweise mit einen „goldenen Oktober“. Auch unsere Bienen erfreuen sich an solch warmen Tagen und tragen jetzt noch die letzten Pollen und sehr vereinzelt Nektar ein.

Die Ritzen im Bienenstock sind mit Propolis verkittet, die Sommerbienen wurden durch die länger lebenden Winterbienen ersetzt und die Drohnen sind im August auch schon längst aus dem Volk verjagt worden.

Das Bienenvolk besteht nun nur noch aus weiblichen Mitgliedern und wird stetig kleiner. Es sind wesentlich weniger Winterbienen gebildet worden, die nun die Aufgabe haben, den Stock und die Königin zu wärmen, um zu überwintern. Die Mindestzahl der Bienen im Stock sollte die Zahl 5000 jedoch nicht unterschreiten.

Bei einem ersten Kälteeinbruch wird dann auch das Brüten eingestellt. Die Bienen begeben sich in die Wintertraube. Mit ihrer Königin, ausreichender Nahrung und einem hellen Wabenbau warten sie in ihrer Wintertraube auf den nächsten Frühling.

Langsam kehrt auch Ruhe in der Imkerei ein. Ein paar Kontrollen sind jedoch noch nötig, bevor sich Imker und Imkerinnen von ihren Bienen zur Winterpause verabschieden.

 

Futtervorräte kontrollieren

Auch weiterhin ist es wichtig zu kontrollieren, ob in den Völkern genug Futtervorrat für die Überwinterung zur Verfügung steht. Besonders schwache Völker wurden idealerweise bereits aufgelöst.

 

Winterbehandlung: Milbenkontrolle und Restentmilbung

Ist die letzte Varroabehandlung länger als zwei Wochen her, sollte man die Milbenanzahl der Völker ermitteln und dann je nach Befall entscheiden, ob nochmals eine Behandlung eingeleitet werden muss.

Mäusegitter anbringen

Bienenbeuten sind ein überaus beliebter warmer Unterschlupf für Mäuse und sie finden dort auch Nahrung. Deshalb ist es wichtig, jetzt Mäusegitter am Flugloch anzubringen, damit sich die kleinen Nager nicht einnisten.

 

Beuten winterfest machen

Um Schimmelbildung zu vermeiden, kann man die Randwaben durch Mittelwände ersetzen. Dadurch kann bei Temperaturgefällen Schwitzwasser vermieden werden, das sich zum Winterende leicht zu Schimmel bilden kann. Hier muss jedoch bei einzargigen Völkern darauf geachtet werden, nicht zu viel Futtervorrat zu entnehmen. Hier sollte nur eine Wabe entfernt werden und die gesamten Waben dann in die Mitte geschoben werden.

Die entnommenen Waben können kühl, trocken und im Dunkeln eingelagert und bei Futterknappheit am Ende des Winters wieder eingesetzt werden.

 

 

 

Wie geht es weiter? Imker und Imkerinnen haben jetzt Zeit für andere Hobbys? Möglicherweise.

Aber es gilt auch Vorbereitungen für das Frühjahr zu treffen, wie Rahmen und Beuten reparieren, Werkzeuge reinigen, den Honig zu vermarkten oder sich in Sachen Bienenhaltung weiterzubilden.

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Online:
Lukas Spanbalch
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Lukas Spanbalch
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