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Manuka-Honig

Seit vielen Jahrhunderten behandeln neuseeländische Ureinwohner Verletzungen mit ihrer wild wachsenden Manuka-Pflanze und natürlich wird auch der Honig aus diesem Blütennektar bei den Maoris hoch geschätzt und soll wahre Wunder bewirken.

 

Aber nicht nur bei den Maoris ist der Manuka-Honig beliebt, längst hat er einen weltweit hohen Stellenwert und alle sind sich einig – Manuka-Honig besitzt eine besonders hohe antibakterielle Wirkung.

 

Sänger, Schauspieler und Menschen die viel reden müssen, schwören auf den neuseeländischen Honig, der wie Öl für die Stimmbänder wirken soll.

 

Pur gegessen hilft er gegen Entzündungen, Erkältungen, Zahnfleischprobleme und Magen-Darmprobleme.

 

Der hochpreisige Manuka-Honig liegt weltweit seit Jahren im Trend und auch bei uns in Deutschland ist die Nachfrage hoch. Für das flüssige Gold muss man tief in die Tasche greifen, je nachdem wie hoch der MGO-Gehalt (Methylglyoxal-Gehalt) ist.

 

Klingt nach dem teuersten Honig der Welt? Nein: Der türkische Anzer Honig übertrifft den Manuka-Honig preislich noch um einige Euros mehr. Das nur nebenbei erwähnt.

 

 

Wir wollten genauer wissen, was dran ist am Manuka-Trend und haben ausführlich recherchiert:

 

 

Manuka-Honig entsteht aus dem Nektar der Südseemyrthe, die ausschließlich in Neuseeland vorkommt. Verwandte dieser Pflanze wachsen zwar auch in anderen Ländern, Honig aus deren Nektar bezeichnet man als Myrthen-Honig.

 

Anders wie bei allen anderen Honigsorten wurde der Manuka-Honig genau unter die Lupe genommen und erforscht. Mehrere Studien belegen eine sehr hohe antibakterielle Wirkung.

Deshalb wird er als „Medizinischer Honig“ auch in der Medizin eingesetzt.

 

Bei Laborversuchen zeigte Manuka-Honig eine gute Wirksamkeit gegen Erreger von Nasennebenhöhlenentzündungen. Ansonsten konnten Studien die vielen angepriesenen Wirkungen bisher noch nicht nachweisen.

 

Seit 2006 boomt das Geschäft mit dem Honig aus Übersee. Die schicken Gläser von verschiedenen Herstellern stehen in Feinkostläden oder im Internet zum Kauf bereit.

 

Erst seit 2018 gibt es eine wissenschaftliche Definition von Manuka Honig. Jeder Honig, der in den Verkauf gelangt, muss getestet werden. Vorher waren sich Verbraucher nicht klar darüber, ob im teuren Manuka-Honigglas auch genug Manuka-Honig enthalten war.

 

Kein Wunder, dass es in der Vergangenheit Produzenten gab, die vom Erfolg profitieren wollten und Etikettenschwindel betrieben.

 

Die neuseeländischen Bienen produzieren jährlich etwa 1.700 Tonnen echten Manuka-Honig. Jährlich wurden jedoch laut Angaben von 2017 rund 10.000 Tonnen auf dem Markt angeboten.

 

In den vergangenen Jahren wurden somit zahlreiche Verfälschungen von Manuka-Honig aufgedeckt. Gepanscht wurde mit Honig der neuseeländischen Kanuka-Pflanze, die keine besondere antibakterielle Wirkung enthält.

 

Mittlerweile wird das Qualitätssiegel UMF vom neuseeländischen Branchenverband UMFHA an zertifizierte Imker vergeben und die Aktivität über die antibakterielle Wirkung im Honig berücksichtigt. Gepanschten Manuka-Honig dürfte es also in Deutschland kaum bis gar nicht mehr geben. Hundertprozentigen Manuka-Honig gibt es allerdings auch nicht, wie auch bei allen anderen Sortenhonigen.

 

Der maßgebliche Gehalt an Methylglyoxal wird in mg / kg angegeben und reicht von 100+ bis 800+.

 

 

Aber was ist nun am Manuka-Honig wirklich so besonders und warum sollte unser europäischer oder lokaler Honig weniger wirksam sein? In den letzten Jahren gab es hierzu europäische Studien, die verschiedenste Honige unter die Lupe nahmen. Die Wissenschaftler untersuchten dabei pflanzliche Wirkstoffe, die gegen Antibiotika-resistente Krankheitserreger wirken.

 

Im irischen Heidehonig wurde beispielsweise eine hohe Zahl an Antioxidantien gefunden, die wichtig für Gesundheit und Wohlbefinden sind. Der untersuchte Honig soll vergleichbar gesundheitsfördernd wie Manuka-Honig sein.

 

Ebenfalls untersucht wurde irischer Stadt-, Land-, Blüten-, Sorten- und Mischhonig. Allesamt besitzen einen hohen Gehalt an Phenol und somit ein hohes antioxidatives Ausmaß.

 

Dänische Wissenschaftler fanden heraus, dass Honig aus der dänischen Flora eine bessere Wirkung aufzeigen könnte als Manuka-Honig. In Griechenland untersuchte man über zwanzig verschiedene Honigsorten auf ihre antioxidative und antibakterielle Aktivität. Honig aus dem Olymp-Gebirge schnitt dabei besonders gut ab: Er ist vergleichbar, wenn nicht sogar besser wie Manuka-Honig im Hinblick auf seine antioxidative Wirkung.

 

Auch die Schweizer Wissenschaftler schliefen nicht und schauten sich ihren Honig genauer an.

Fast dreißig Honigproben wurden analysiert. In den meisten dieser Proben wurde eine deutlich starke antibakterielle Aktivität nachgewiesen.

 

Da es in unseren Breiten eine Vielzahl an Honigsorten gibt, wären weitere Untersuchungen auf gesundheitliche Vorteile notwendig.

 

Allerdings kann man nach den bisherigen Studien der Wissenschaftler davon ausgehen, dass lokaler oder europäischer Honig nicht wesentlich schlechter in der Wirkungsweise ist, als Honig aus Neuseeland.

 

In Hinsicht auf Honig als Lebensmittel kommt es natürlich auf den individuellen und persönlichen Geschmack an und wen man beim Kauf seines Honigs unterstützen möchte.

 

 

Nachhaltiger und für das Portemonnaie attraktiver ist Honig jedenfalls direkt vom lokalen Imker zu kaufen.

 

 

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Online:
Lukas Spanbalch
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