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Urban Beekeeping Honigbienen in der Stadt

Seit einigen Jahren boomt die Bienenhaltung in Städten. Neben dem „Urban Gardening“ entwickelte sich auch das „Urban Beekeeping“. Als Pioniere der urbanen Imkerei gelten der Pariser Jean Paucton, der New Yorker David Graves und der Berliner Marc-Wilhelm Kohfink.

 

Schon in den 80ern hält der Pariser Jean Paucton seine Bienen auf dem Dach der Alten Oper von Paris.  Dort war er Requisiteur, ist Hobbyimker und hat es damit zu einiger Berühmtheit gebracht. Seinen Honig gibt es als Souvenir in der Boutique der Oper.

 

Geplant hatte der Hobbyimker die Bienenhaltung auf dem berühmten Gebäude jedoch nicht: Sein Volk wollte er eigentlich nur zwischenlagern, weil es auf seinem Balkon die Nachbarn störte. Als Paucton seine Stadtbienen nach zwei Wochen wieder abholen wollte, hatten diese viel mehr Honig produziert als seine Bienenvölker auf dem Land. Und so entstand auf dem Dach der Alten Oper eine der ersten urbanen Imkereien. Jean Paucton ist überzeugt, dass die Bienen in der Stadt besser geschützt sind als auf dem Land.

 

Urban Beekeeping spielt inzwischen eine wichtige Rolle: Die Bienen helfen dabei, die Blütenvielfalt in der Stadt zu erhalten – und erobern sich einen neuen, zusätzlichen Lebensraum.

 

Wo finden die Bienen in der Stadt ihre Nahrung bei all dem Asphalt und Beton?

 

Durch Monokulturen und den Einsatz von Pestiziden haben Bienen auf dem Land gelitten und die Imker haben sich nach anderen Plätzen umgesehen. Gerade in Städten ist die Blütenvielfalt oft größer als auf dem Land. Bäume, Blumen und Sträucher wachsen an Straßen und in Parks, auf Friedhöfen, Balkonen und in Gärten. Immer mehr Dächer und Verkehrsinseln werden begrünt und Blühstreifen angelegt.

Zudem ist es in der Stadt wärmer, dadurch blüht alles viel länger. Die Honigbienen sind daher im Frühjahr zeitiger unterwegs und im Herbst länger. Dies führt dazu, dass die Erntemengen der Stadtimker deutlich über denen der Landimker liegen. Der Stadthonig gilt aufgrund der Pollenmixtur als besonders aromatisch.

 

Die Großstadt ist also ein Paradies für Bienen - das hat inzwischen nicht nur Jean Paucton bemerkt. Heute gibt es allein in Paris etwa 500 Stadtimker.

 

Das Imkern in der Stadt erfreut sich seit Jahren auch in Berlin großer Beliebtheit. Besonders in Pankow: Auf einen Quadratkilometer kommen hier nach Zahlen der Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz 23 Bienenvölker. Laut diesen Angaben ist Pankow damit Berlins absoluter Spitzenreiter. Der Deutsche Imkerbund (DIB) meldete sogar, dass es in Berlin zu viele Bienen gibt. Besondere Probleme gäbe es laut dem BUND, wenn zur Lindenblüte auch noch viele Wanderimker mit ihren Bienenvölkern als Konkurrenz zu den Stadtbienen und den Wildbienen hinzukommen. Wichtig sei hierbei eine Zusammenarbeit von Imkern und Naturschutzakteuren.

 

Ist Honig mitten aus der Stadt auch gesund und frei von Schadstoffen?

 

Chemiker untersuchten, ob Stadthonig gefährliche Rückstände von Schwermetallen enthält.

Mithilfe eines Spektrometers ermittelten die Fachleute die chemischen Bestandteile des Honigs - und gaben Entwarnung. Stadthonig enthält nur extrem geringe Bleimengen, die unbedenklich sind. Man kann den Honig aus der Stadt also bedenkenlos essen.

 

Dafür gibt es eine simple Erklärung: Die Blüten sind vor belastetem Wasser, Feinstaub und Abgasen bestens geschützt. Der Nektar, den die Bienen sammeln, sitzt tief im Inneren der Blüte, wo Schadstoffe nicht hinkommen. Die Bienen haben außerdem die Fähigkeit, bestimmte Gifte herauszufiltern und im Körper zu speichern.

 

 

Kann man in der Stadt seine Bienen aufstellen wo man will?

 

Bienenstöcke kann man überall aufstellen, wenn man die Regeln beachtet.

Der Hobby-Imker benötigt normalerweise keinerlei Genehmigung, Bienenbeuten auf seinem Grund und Boden aufzustellen, egal ob im Garten, auf der Garage, auf dem Dach seines Hauses oder auf dem Balkon. Jedoch muss die Imkerei angemeldet sein.

 

Bienenstöcke dürfen überall dort stehen, wo Kleintierhaltung laut Bebauungsplan nicht ausdrücklich verboten ist. Auch für einen Schutzabstand zum Nachbarn finden sich nur Empfehlungen von zwischen fünf und zwanzig Metern Abstand, jedoch keine gesetzlichen Regelungen.

 

Wichtig ist dennoch, sich vorab mit den direkten Nachbarn über das Vorhaben zu informieren, damit es später nicht zu Konflikten kommt.

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Online:
Lukas Spanbalch
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