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Wabenpflege

Zur Verbesserung der Wabenhygiene werden immer mal wieder Waben aus den Völkern genommen. Sei es nun zur Ein- oder Auswinterungsphase oder auch während der Bienen-Hochsaison.

 

Für die nächste Bienensaison, beispielsweise um Wirtschaftsvölker zu erweitern oder Ableger zu schaffen, ist das Anlegen eines Wabenvorrats wichtig. Hierfür müssen die Waben je nach Zustand behandelt und danach richtig gelagert werden.

 

Darunter sind beschädigte oder schlecht ausgebaute Waben, ungenutzte Honigwaben, Drohnenrahmen oder Altwaben, nicht mehr benötigte Futterwaben, Waben von eingegangen Völkern oder Waben mit Krankheitsanzeichen.

 

Waben sortieren, kontrollieren und einschmelzen

 

Uneinheitlich ausgebaute und bebrütete Waben werden aussortiert und eingeschmolzen. Unausgebaute und unbebrütete Waben hingegen können eingelagert werden.

 

Die aussortierten Waben sollten möglichst zeitnah eingeschmolzen werden. Besonders dann, wenn sich Brutreste darauf befinden. Zum Einschmelzen stehen verschiedene technische Verfahren zur Verfügung, wie beispielsweise mit Dampf- und Sonnenwachsschmelzer sowie Ausschmelzen im heißen Wasserbad.

Um bei dieser Arbeit keine Räubereien auszulösen, sollte dies idealerweise in einem geschlossenen Raum passieren.

 

Lagerung und Schädlingsvorsorge

 

Wichtig ist, die entnommenen Waben möglichst kühl zu lagern. Bei Temperaturen unter

15 ° C entwickeln sich Wachsmotten nicht. Hat man die Möglichkeit und den Platz, kann man die Waben zur Mottenbekämpfung auch kurzfristig einfrieren. Dabei werden alle Entwicklungsstadien der Wachsmotte abgetötet. Die Waben müssen hierzu mehrere Stunden bei unter -15 °C durchgefroren werden.

 

Als Lagerschädlinge kommen nicht nur Wachsmotten, sondern auch Mäuse infrage.

Deshalb ist darauf zu achten, die Lagertürme gegen Mäuse mit Absperrgitter abzudichten.

 

Zur Lagerung werden am besten Leerzargen genutzt, aus denen Wabentürme gebaut werden. Die Lagerung sollte gut durchlüftet und für Wachsmotten unzugänglich sein.

Beispielsweise kann man die Zargen mit Waben anhand von Fliegengitter bienensicher verschließen und waagrecht mit der Öffnung nach dem Wind ausrichten.

 

 

Leere Waben können bis zu einem Jahr gelagert werden. Futterwaben hingegen sind nur zeitlich begrenzt lagerfähig, da sich je nach Lagerbedingungen Abbauprodukte bilden können, die der Gesundheit der Bienen schaden.

 

Wachsmottenbekämpfung

 

Zur Vorbeugung sollten alte Waben oder Wabenteile nirgends offen herumliegen, sondern möglichst bald zu Wachs verarbeitet werden. Die Wachsmotten lassen gelbe, unbebrütete Waben in Ruhe. Daher werden sie getrennt von braunen Waben gelagert. Da die Wachsmotten auch Pollen fressen, sollten Waben mit Pollen ebenfalls extra gelagert werden.

 

Wie schon oben beschrieben ist der einfachste Weg der Wachsmottenbekämpfung das Einfrieren oder aber auch das dauerhafte Lagern in einem Kühlraum unter 9 °C.

Jedoch hat nicht jeder die Möglichkeit oder den notwendigen Platz für diese Art der Bekämpfung. Zudem sind diese Methoden sehr energieaufwendig und somit nicht gerade kostengünstig.

 

Andere Methoden sind die Bekämpfung mit 60%iger Essigsäure, welche mit einem Schwammtuch zwischen die Zargen oder auf den Wabenturm gelegt wird. Pro Zarge benötigt man etwa 30 Milliliter Säure. Bei dieser Variante werden allerdings nicht die Larven abgetötet.

Auch mit 85%iger Ameisensäure (12 Milliliter pro Zarge) bekämpft man nur die Motteneier und Falter.

 

Bei beiden Methoden ist zu beachten, wegen der gefährlichen Dämpfe, die sich entwickeln, nie in geschlossenen Räumen zu arbeiten.

 

Die Bekämpfung mit dem biologischen Insektizid „Bacillus thuringiensis“ tötet die Larven der Wachsmotte ab. Nachteil ist, dass jede einzelne Wabe eingesprüht und gut trocknen muss, sonst besteht Schimmelgefahr.

 

Eine weitere Methode ist die Behandlung mit Schwefel. Hierzu werden Schwefelstreifen über dem Wabenturm abgebrannt. Für eine Zarge verwendet man einen viertel Streifen.

Bei dieser Behandlung überleben wiederum die Eier der Motte. Nach drei bis sechs Wochen sollte man die Schwefelbehandlung deshalb wiederholen.

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Lukas Spanbalch
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